Münchener Verein Versicherungsgruppe

Mittellos im Krankenhaus

Hochwertige Behandlungen und die besten Mediziner sind gerade im Notfall für die Genesung entscheidend. Kunden werden sich das nicht leisten können, denn sie sind oft schlecht versichert. Was heißt das konkret für Sie als Vermittler?

37.000 Euro nach Tanzunfall

Tatort Diskothek: Eine Besucherin rutschte am Rand der Tanzfläche auf einer Getränkepfütze aus und stürzte. Knochenbrüche am Sprunggelenk und am Schienbeinkopf sind die Folge. Daraufhin musste die Frau mehrere Wochen lang ins Krankenhaus, eine stationäre Behandlung inklusive mehrerer Operationen folgte. Am Ende kamen Kosten in Höhe von rund 37.000 Euro auf die Verletzte zu. Das Beispiel zeigt, dass es manchmal nur einen falschen Schritt braucht, um in stationärer Behandlung zu landen.

Von Neubildungen und Infektionen

Neben dem Disko-Ausrutscher gibt es eine Bandbreite verschiedener weiterer Risiken. Das Statistische Bundesamt (Destatis) listet hier etwa die folgenden Ursachen für stationäre Krankenhausaufenthalte auf:

  • Bestimmte infektiöse und parasitäre Krankheiten
  • Neubildungen
  • Psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen
  • Krankheiten des Kreislaufsystems
  • Atemwegserkrankungen
  • Krankheiten des Verdauungssystems
  • Verletzungen, Vergiftungen und andere Folgen äußerer Ursachen

Von insgesamt über 17,2 Millionen gemessenen stationären Krankenhausaufenthalten waren letztendlich knapp über 439.000 Fälle als sogenannte Stundenfälle eingestuft. Alle anderen Aufenthalte dauerten mindestens einen Tag lang.

5.088 Euro pro Aufenthalt

Die Zahl der stationären Aufenthalte steigt dabei stetig an. So mussten im Jahr 2020 etwa 81 Prozent mehr Menschen aufgrund von Hautkrebs in stationäre Behandlung als noch um die Jahrtausendwende. Gleichzeitig steigen die Kosten für den Krankenhausaufenthalt. Im Jahr 2019 wuchsen die Kosten der stationären Versorgung gegenüber dem Vorjahr um 5,7 Prozent. Das bedeutet durchschnittliche Kosten von 5.088 Euro pro Fall. Dem Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge waren dabei besonders Krankheiten des Kreislaufsystems (über 35 Milliarden Euro), Krankheiten des Verdauungssystems (32,7 Milliarden Euro) sowie psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen (26,7 Milliarden Euro) Kostentreiber dieser Entwicklung. Tendenziell wird es für die Deutschen mit zunehmendem Alter also immer teurer.

Einbettzimmer und andere Vorteile

Allerdings gibt es auch im Krankenhaus selbst verschiedene unvorhergesehene Risiken und Störfaktoren, die im schlimmsten Fall die Genesung negativ beeinflussen. Was, wenn sich Patienten im Mehrbettzimmer von laut schnarchenden Nachbarn belästigt fühlen? Bei solch einem Fall kann zum Beispiel die Unterbringung im Einbettzimmer Abhilfe schaffen. Zusatzleistungen können den Aufenthalt im Krankenhaus angenehmer und effektiver gestalten, doch gehen diese mit extra Kosten einher. Eine stationäre Zusatzversicherung ist hier die passende Lösung.

Kunden brauchen Aufklärung

Für Vermittler stellt die stationäre Zusatzversicherung eine Nische dar, denn viele Deutsche haben diese noch nicht auf dem Schirm. „Insgesamt betrachtet, werden Krankenhauszusatzversicherungen gemessen an ihrer Bedeutung noch viel zu selten abgeschlossen. Und das gilt ebenso für die private Pflegezusatzversicherung“, sagt Joachim Rahn, Leiter Maklervertrieb, im Interview zu dem Thema. Vor allem junge Kunden schieben Pflegezusatzversicherungen und stationäre Absicherungen dabei gern vor sich her. Der Grund dafür ist, dass sie sich kaum mit diesen Fragen identifizieren und sind sich der Dringlichkeit des Bedarfes nicht ausreichend bewusst sind.

KlinikGesund als Problemlöser

Der Münchener Verein stellt zur passenden Absicherung von Kostenrisiken im stationären Bereich die Krankenhauszusatzversicherung KlinikGesund zur Verfügung. Diese gibt es in zwei Tarifstufen: „Premium“ und „Komfort“. In beiden Tarifoptionen können Kunden zwischen den Varianten „Super-Günstig“ und „Anspar-Variante“ wählen. So haben auch jüngere preisbewusste Kunden eine Möglichkeit, früh einzusteigen und später den Versicherungsschutz nach Bedarf anzupassen. Weitere Informationen dazu finden Interessierte hier im Beitrag „Rundum versorgt im Krankenhaus“.

Titelbild: ©dikushin/ stock.adobe.com

Lars-Eric Nievelstein
Lars-Eric Nievelstein
Hat Kunstgeschichte, Sprache, Kultur und Literatur studiert. Schreibt gerne. So gerne, dass er sich sowohl in der NewFinance-Redaktion als auch in der Freizeit damit beschäftigt. Und sollte er mal nicht schreiben, interessiert er sich für E-Sport, Wirtschaft und dafür, wer gerade an der Börse abrutscht.

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