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Wo gehobelt wird: So versichern sich Handwerker

Handwerker leben riskant – riskanter als andere Zielgruppen innerhalb Deutschlands. Umso wichtiger ist die korrekte Absicherung. Die DHBU bietet Lösungen.

Risiken im Handwerk

Wie gefährdet Handwerker und körperlich Tätige in ihrem Alltag wirklich sind, zeigt zum Beispiel der Map-Report. Dieser listet den Dachdecker auf Platz eins der Berufe mit dem größten Anteil an Erwerbsminderungsrenten auf (52,4 Prozent). Darauf folgen der Krankenpfleger (41,3 Prozent), der Schlachter (40,0 Prozent) und der Tiefbauer (38,1 Prozent). Wenig verwunderlich: Genau diese Berufe zeichnen sich durch harte körperliche Arbeit und bestimmte repetitive Bewegungsabläufe aus. Die Belastung für Gelenke, Skelett und Muskeln ist groß. Nicht umsonst sind Erkrankungen am Bewegungsapparat und Unfälle die häufigsten Ursachen von Erwerbsunfähigkeit dieser Berufe. „Das Berufsunfähigkeitsrisiko von Handwerkern ist dreimal so hoch wie das von Akademikern“, sagt BU-Experte Philip Wenzel dazu. „Jeder fünfte BU-Fall im Handwerk resultiert aus einem Unfall, beim Akademiker ist es nicht einmal jeder zehnte.“

Grundsicherung reicht nicht aus

Sollten Handwerker einmal berufsunfähig werden, so gibt es mehrere Möglichkeiten. Angestellte Handwerker bleiben – wie eben alle Angestellten – pflichtversichert über die gesetzliche Rentenversicherung. Sie haben Anspruch auf die Erwerbsminderungsrente (EMR). Das große Problem dabei: Die Erwerbsminderungsrente reicht allein bei weitem nicht aus. Selbstständige Handwerker haben die Möglichkeit, sich von der Versicherungspflicht befreien zu lassen, sollten sie 18 Jahre lang in die GRV eingezahlt haben und ein zulassungspflichtiges Gewerbe ausführen. Sobald sie von der Versicherungspflicht befreit sind, verlieren sie den Anspruch auf die Erwerbsminderungsrente. Für sie ist eine private Absicherung dadurch noch wichtiger als für angestellte Handwerker.

Die finanzielle Lücke

Zahlen der Deutschen Rentenversicherung nach betrug die durchschnittliche Erwerbsminderungsrente in den alten Bundesländern zum 31.12.2019 etwa 836 Euro monatlich. Bei den Frauen waren es 818 Euro. In den neuen Bundesländern waren es 794 Euro bei den Männern und 927 Euro bei den Frauen. Zum Vergleich: Das Statistische Bundesamt (Destatis) gibt an, dass das durchschnittliche Monatseinkommen eines Vollzeitbeschäftigten Arbeiters 3.975 Euro beträgt.

Mögliche Alternativen

Private Absicherungen können diese Lücke schließen. Hier gibt es für Handwerker verschiedene Angebote. Doch passen diese auch immer? Da wäre die Erwerbsunfähigkeitsversicherung, für die der Nachweis jedoch eher komplex ist. Die Funktionelle Invaliditätsversicherung leistet bei Unfällen und Erkrankungen am Bewegungsapparat, schützt die Erwerbsfähigkeit jedoch nicht und bietet keine berufsbezogene Absicherung. Gerade dieser Punkt ist bei Handwerkern enorm wichtig, findet Philip Wenzel. „Lösungen für Handwerker und körperlich Tätige müssen die Besonderheiten der Zielgruppe berücksichtigen“. Und auch die Grundfähigkeitsversicherung sei keine Alternative, da es nur zufällige Überschneidungen zwischen beruflicher Tätigkeit und versicherter Grundfähigkeit gäbe. Zudem verstünden Kunden diese Art der Absicherung oftmals falsch.

Das kann die DHBU

Die Deutsche Handwerker Berufsunfähigkeitsversicherung (DHBU) des Münchener Vereins schließt die offenen Lücken. Entstanden nach eingehender Analyse der verschiedenen Zielgruppen im Handwerk, bietet die DHBU bedarfsgerechte BU-Renten und ist deutschlandweit für über 300 Berufe die Top-SBU am Markt. Kundenfreundliche Bedingungen wie der Verzicht auf die abstrakte Verweisung und auf die Meldefrist, die Möglichkeit auf eine Beitragspause sowie Versicherungsschutz auch bei grob fahrlässigem Verhalten runden das Produkt ab. Die DHBU ist in der Top-Variante und als DHBU Aktiv abschließbar. Die Aktiv-Variante beinhaltet zum Beispiel eine Karenzzeit und deutliche Kostenvorteile gegenüber der normalen DHBU. „Wichtig ist, dass der Handwerker sein Einkommen absichern kann“, sagt BU-Experte Philip Wenzel dazu. Ein Mix aus „normaler“ DHBU und der Aktiv-Variante sei ebenfalls denkbar.

Weitere Informationen zur DHBU finden Interessierte im Maklernetz des Münchener Vereins.

Titelbild: Rawpixel.com / stock.adobe.com

Lars-Eric Nievelstein
Lars-Eric Nievelstein
Hat Kunstgeschichte, Sprache, Kultur und Literatur studiert. Schreibt gerne. So gerne, dass er sich sowohl in der NewFinance-Redaktion als auch in der Freizeit damit beschäftigt. Und sollte er mal nicht schreiben, interessiert er sich für E-Sport, Wirtschaft und dafür, wer gerade an der Börse abrutscht.

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