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Einwandbehandlung in der bKV

Die bKV ist ein Erfolgsmodell auf Wachstumskurs. Ende 2022 haben nach Auskunft des Verbandes der Privaten Krankenversicherung rund 22.300 Unternehmen eine betriebliche Krankenversicherung angeboten. Ein Plus von rund 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ende 2018 waren es nur 7.700 Unternehmen.

Und bei rund drei Millionen registrierten Unternehmen in Deutschland gibt es noch viel Luft nach oben. Aber es gibt auch Vorbehalte in vielen Unternehmen, die Vermittler entkräften müssen. Die wichtigsten Einwände gegen die bKV und überzeugende Antworten darauf finden sich hier.

„Eine bKV ist zu teuer“

Auf den ersten Blick mag man als Arbeitgeber erst einmal die Stirn runzeln, wenn ein mittelständischer Handwerksbetrieb für die bKV von 15 Mitarbeitern im Monat 650 Euro zahlen soll. Das sind immerhin 7.800 Euro im Jahr.

An dieser Stelle beginnt das Aber.

Im Bereich des Handwerks liegen die Kosten für einen Tag Kranksein eines Mitarbeiters bei 300 bis 450 Euro. Der Grund liegt in dem Produktivitätausfall in der ohnehin personell ausgedünnten Branche. Wenn also bei jedem der 15 Mitarbeiter eine bKV dazu führt, dass er oder sie zwei Fehltage weniger hat, dann erspart die bKV insgesamt 9.000 Euro an Kosten für den Arbeitsausfall. Und das gilt schon dann, wenn man lediglich 300 Euro Kosten für den Arbeitsausfall pro Tag zugrunde legt. Die bKV finanzierte sich damit von selbst.

Und dabei setzt sie an verschiedenen Stellen an und optimiert die Gesundheitsvorsorge:

  • Mit erweiterten Vorsorgeuntersuchungen bietet die bKV einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung von Krankheiten, denen somit viel früher begegnet werden kann.
  • Die bKV sorgt für einen schnelleren Zugang zu Arztterminen: Krankheiten werden direkt behandelt und nicht verschleppt.
  • Gerade im stationären Bereich ist die bKV ein „Gesundheits-Beschleuniger” und trägt durch schnellere OP-Termine, den Zugriff auf die besten Spezialisten und eine bessere Medizintechnik zu einer schnelleren Genesung bei.

Betriebliche Krankenversicherung? Das bringt der Firma doch nichts!

Der oft zitierte „war for talent“ ist für viele Unternehmen bittere Realität im Alltag. Im Handwerk leidet nach einer Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit inzwischen jeder dritte Berufszweig unter erheblichem Fachkräftemangel. Von den 177 erfassten Handwerksberufen würden inzwischen 68 als sogenannte Engpassberufe geführt – das ist mehr als jedes dritte Berufsbild. Betroffen sind vorwiegend die Berufe der Bauelektriker, die Kraftfahrzeugtechnik und elektrische Betriebstechnik und vor allem die Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK), die gerade im Hinblick auf die Energiewende besonders wichtig sind.

Wenn Unternehmen dann damit argumentieren, dass eine bKV „nichts bringe“, scheinen sie keine Personalsorgen zu kennen. Denn die bKV ist mehr als „nur“ ein Gesundheits-Benefit für die Mitarbeitenden. Die hilft dabei, die Fluktuationskosten zu senken, die nicht umsonst als „heimliche Gewinnvernichtung“ bezeichnet werden: Die Kosten für die Suche nach einem neuen Mitarbeiter veranschlagen Experten mit einem mittleren fünfstelligen Betrag, der sich aus der Neubesetzung einer Stelle und dem Abschied des Stelleninhabers ergeben kann. Man denke nur an Anwaltskosten, wenn ein Mitarbeiter Ansprüche geltend macht, an die Kosten für die Stellensuche, das Einarbeiten des Neuen und die finanziellen Folgen einer Fehlbesetzung. Gleichzeitig zieht eine bestehende Gesundheitsvorsorge Top-Talente an, die eine solche Versorgung mittlerweile als eines der wichtigsten Benefits von Arbeitgebern schätzen.

Und das soll der Firma nichts bringen?

Das kostet die Kündigung eines qualifizierten Mitarbeiters

Quelle: I.O. Group Wolf Consulting

Mit einer bKV werden Fachkräfte stärker an die Firma gebunden – das senkt die Fluktuationskosten.

Die Mitarbeiter wollen lieber mehr Geld

Das denken viele Unternehmer und vor allem diejenigen, die ihre Mitarbeiter nie gefragt haben. Nehmen wir mal eine Gehaltserhöhung von 100 Euro. Beim Mitarbeiter kommen davon je nach Steuerklasse und Abzügen selten mehr als 50 Euro an. Jetzt nehmen wir mal eine bKV mit einem Budget im Jahr von 1.500 Euro im Budget-Tarif GemeinsamGesund und eine stationäre Zusatzversorgung im Einbettzimmer. Kostenpunkt pro Mitarbeiter: Knapp 70 Euro. Wenn der Arbeitgeber alle Lohnnebenkosten trägt, entspricht das ungefähr in Summe der Gehaltserhöhung von 100 Euro.

Nur hat der Mitarbeiter hier im Monatsschnitt ein steuerfreies Gesundheitsbudget von 125 Euro netto zur Verfügung, die er für Vorsorge und Prävention, Naturheilverfahren beim Arzt, Arzneimittel, Sehschärfenkorrektur, Sehhilfen, Heil- & Hilfsmittel, sowie Zahnbehandlung, Zahnersatz und -prophylaxe nutzen kann. Und er ist im Krankenhaus in Zukunft Privatpatient. Man kann ziemlich sicher davon ausgehen, dass die Mitarbeiter in diesem Fall lieber die bKV wählen statt einer Gehaltserhöhung, die kaum bei ihnen ankommt.

Das macht zu viel Arbeit

„Die bKV macht zu viel Arbeit und Bürokratie“. Diese Sorge treibt viele Unternehmen und vor allem Handwerksbetriebe um, deren Personaldecke ohnehin schon dünn ist. Tatsache ist: Die Umsetzung ist einfach und der Arbeitgeber damit kaum belastet. Die Einrichtung der bKV, die Information der Mitarbeitenden, die Umsetzung im Betriebsalltag: Alles das übernimmt der Münchener Verein, der gerade im Handwerk als Partner des Versorgungswerkes fest verwurzelt ist und mit seinen schlanken digitalen Prozessen eine einfache Umsetzung garantiert. Die Arbeitgeber müssen nur eines tun: Sie müssen sich entscheiden, den Weg in die bKV einzuschlagen und dann die Vorteile der bKV für sich nutzen.

Nutzt der Mitarbeiter die Leistungen der bKV denn überhaupt?

Niemand möchte als Unternehmer in eine Versorgung investieren, die später nicht genutzt wird. Deshalb ist die Sorge der Unternehmer auf den ersten Blick nicht ganz unbegründet, dass die Leistungen der bKV eventuell gar nicht abgerufen werden. Tatsächlich aber nutzen die Mitarbeitenden die bKV intensiv – und das liegt auch daran, dass die bKV des Münchener Vereins viel mehr ist als „nur“ eine Versicherung. Sie ist auch …

  • Zweit-Meinungs-Service: Ein Team von Fachärzten prüft Befunde, Heil- und Kostenpläne und berät die Mitarbeitenden. Auf Wunsch organisiert die bKV auch Termine bei einem Facharzt.
  • Gesundheits-Portal: Das bietet Informationen zu mehr als 600 Krankheitsbildern und
  • Diagnoseverfahren, Medikamenten sowie eine Facharzt- und Krankenhaussuche.
  • Gesundheits-Hotline 24/7: Unabhängige medizinische Experten der Hotline beraten die Mitarbeitenden zu medizinischen Fragen rund um die Uhr. Auch an Sonn- und Feiertagen.
    Arzt-Terminservice mit einem schnellen Zugang zum Facharzt: Die bKV bietet Hilfe bei der Arztsuche sowie schnelle Termine bei Fachärzten oder Spezialisten in der Nähe.

Zudem ermöglichen gerade die Budget-Tarife eine sehr individuelle Nutzung: Während der eine sich gerne die Augen lasern lassen möchte und sein Budget dafür nutzt, möchte ein anderer sein Budget für naturheilkundliche Behandlungen nutzen.

Titelbild: © foxyburrow / stock.adobe.com

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