Viele Kunden glauben, sie könnten die hohen Kosten für Implantate, Inlays oder regelmäßige Prophylaxe einfach durch eigene Rücklagen abfedern. Doch die Realität zeigt: Meist wird zu wenig, zu spät oder gar nicht konsequent gespart und die gesetzliche Kasse bietet kaum Absicherung. Für Makler bedeutet das: Hier steckt enormes Beratungspotenzial – nicht nur beim Neuabschluss, sondern auch beim Wechsel in einen ZahnGesund-Tarif beim Münchener Verein.
Denkanstoß: Das Dental-Abo
Eine Zahnzusatzversicherung funktioniert im Prinzip wie ein Abo-Modell für Zahngesundheit. Für einen klar kalkulierbaren Monatsbeitrag gibt es sofortige Leistungen, moderne Behandlungsmethoden und regelmäßige Prophylaxe – vom Implantat bis zum Bleaching. Der Vorteil liegt auf der Hand: Während Rücklagen im entscheidenden Moment fehlen können, leistet die Versicherung sofort.
Alte Tarife kritisch prüfen
Nun ist es nicht so, dass viele Kunden ganz ohne Absicherung durch eine Zahnzusatzversicherung dastehen. Häufig existiert bereits eine Police, doch hier lohnt sich für Vermittler ein genauer Blick in die Police des Kunden. Zahlreiche ältere Tarife sichern lediglich 20,30 oder 50 Prozent Zahnersatz ab, lassen Prophylaxe außen vor, stehen nicht für Maßnahmen zum Zahnerhalt ein oder bremsen durch Leistungsbegrenzungen auch noch nach Jahren. Moderne Tarife gehen weiter, übernehmen Hightech-Behandlungen, bieten Zuschüsse für Bleaching und schließen Schmerzlinderung oder Funktionsdiagnostik ein.
Die Aufgabe des Maklers ist es, genau diese Unterschiede transparent zu machen und Kunden aufzuzeigen, dass ihr bestehender Schutz nicht immer die beste Lösung ist.
Der Münchener Verein als Türöffner für den Wechsel
Besonders interessant ist hier der Ansatz des Münchener Vereins, der einen Wechsel erleichtert. Er rechnet die Vorversicherungszeit bei einem Wechsel in die ZahnGesund-Tarife an. Das bedeutet konkret: Die gefürchtete Zahnstaffel entfällt oder verkürzt sich deutlich, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
Die Praxis ist erstaunlich unkompliziert. Mindestens zwölf Monate Vorversicherung bei einem deutschen Krankenversicherer, ein nahtloser Übergang und ein Mindest-Erstattungssatz im Altvertrag reichen bereits aus. Wer also zuvor einen Tarif mit 90 Prozent Zahnersatz hatte, kann direkt in den ZahnGesund 100 wechseln, ohne noch einmal mit reduzierten Leistungen zu starten. Für Kunden ein enormer Vorteil, für Vermittler ein starkes Argument. Für Makler und Vermittler gibt es im Maklernetz eine Tarifwechsel-Checkliste, die den Wechsel begleiten hilft.
Timing und Beratungspraxis
Gerade zum Ende des Versicherungsjahres bietet sich der Blick auf Bestandskunden an. Viele Altverträge sehen Beitragsanpassungen oder altersbedingte Sprünge vor. Hier greift ggf. sogar ein Sonderkündigungsrecht und eröffnet eine gute Gelegenheit, den Wechsel anzusprechen. Auch die Hürde Gesundheitsprüfung ist im Alltag weniger dramatisch als oft befürchtet.
Der Münchener Verein fragt lediglich nach fehlenden Zähnen, erlaubt sogar die Mitversicherung eines fehlenden Zahnes ohne Erschwernis, sofern noch keine Behandlung angeraten wurde. Makler, die diese Argumente geschickt einsetzen, schlagen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie erfüllen ihre Pflicht zur Bestandsbetreuung und generieren gleichzeitig neues Geschäft.
Fazit
Selbst sparen ist in der Theorie einfach, in der Praxis aber ein riskantes Spiel. Zahnzusatzversicherungen bieten eine planbare, sofort wirksame Alternative. Wer seinen Kundinnen und Kunden zusätzlich die Möglichkeit aufzeigt, bestehende Verträge ohne erneute Staffelbegrenzung in moderne Tarife zu überführen, positioniert sich als echter Problemlöser.
Und Hand aufs Herz: Wer seinen Kunden dabei hilft, beim nächsten Zahnarztbesuch entspannt im Stuhl zu liegen, sorgt nicht nur für ein Lächeln im Gesicht des Patienten, sondern auch für ein Stück Dankbarkeit gegenüber dem Vermittler.
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