Münchener Verein Versicherungsgruppe

Unterschätzt, aber wirksam

Die private Unfallversicherung gehört zu den Produkten, über die im Markt besonders kontrovers diskutiert wird. Verbraucherschützer weisen regelmäßig darauf hin, dass schwere Einkommensrisiken primär durch Krankheiten entstehen und nicht durch Unfälle. Aus dieser Perspektive erscheint eine Unfallversicherung oft als verzichtbarer Baustein, die Berufsunfähigkeitsversicherung wird also deutlich wertvoller eingeschätzt.

Diese Einordnung – so häufig sie auch zu lesen und hören ist – greift jedoch zu kurz. Denn sie betrachtet Risiken isoliert und nicht im Zusammenspiel verschiedener Lebenssituationen und Absicherungsformen. Unfälle sind zwar statistisch seltener Ursache einer dauerhaften Erwerbsunfähigkeit als Krankheiten, sie können jedoch abrupt hohe Kosten und langfristige Einschränkungen verursachen. Umbauten an Wohnung oder Haus, zusätzliche Rehabilitationsmaßnahmen, Mobilitätshilfen oder organisatorische Unterstützung im Alltag entstehen häufig kurzfristig und unabhängig davon, ob eine Berufsunfähigkeit vorliegt.

Genau an dieser Stelle setzt der UnfallSchutz des Münchener Verein als private Unfallversicherung an. Ihre Stärke liegt nicht im Ersatz von Einkommen, sondern in der schnellen Bereitstellung finanzieller Mittel und praktischer Unterstützung, wenn nach einem Unfall Anpassungen notwendig werden.

Ein zentrales Missverständnis: Der gesetzliche Schutz reicht nicht aus

Ein häufiger Ausgangspunkt im Kundengespräch ist die Annahme, bereits über die gesetzliche Unfallversicherung ausreichend abgesichert zu sein. Tatsächlich greift diese jedoch nur bei Arbeitsunfällen und auf dem direkten Weg zur Arbeit oder nach Hause.

Der größte Teil der Unfälle passiert außerhalb dieses Bereichs. Statistisch ereignen sich über 80 Prozent der Unfälle in der Freizeit, meist im Haushalt, beim Sport oder auf Reisen. Damit bleibt der überwiegende Teil des Unfallrisikos außerhalb des gesetzlichen Schutzsystems. Die private Unfallversicherung ergänzt diese Lücke, indem sie unabhängig von Ort und Ursache des Ereignisses leistet: in der Freizeit ebenso wie im Beruf und weltweit rund um die Uhr.

Für Vermittler ist diese Differenzierung im Kundengespräch entscheidend: Der UnfallSchutz des Münchener Verein ersetzt nicht staatliche Leistungen, sondern erweitert sie.

Unfallversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung erfüllen unterschiedliche Funktionen

Ein weiteres häufiges Argument gegen die Unfallversicherung lautet, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung bereits ausreichend Schutz biete. Tatsächlich verfolgen beide Produkte unterschiedliche Ziele:

Deutsche Handwerker BerufsunfähigkeitsVersicherung des Münchener Verein

  • Absicherung des laufenden Einkommens als Arbeitskraftabsicherung
  • Leistung bei mindestens 50 % Berufsunfähigkeit
  • Ursache kann Krankheit oder Unfall sein

Privater UnfallSchutz des Münchener Verein

  • Kapitalleistung oder Unfallrente nach einem Unfall
  • Leistung bereits bei geringeren, dauerhaften Beeinträchtigungen
  • Auszahlung unabhängig davon, ob weiterhin gearbeitet werden kann

Der UnfallSchutz vom Münchener Verein kann damit wichtige Leistungen auslösen, obwohl keine Berufsunfähigkeit vorliegt, etwa bei Funktionsverlust einzelner Körperteile oder dauerhaften Bewegungseinschränkungen.

Der Leistungsmaßstab ist in der Regel der Invaliditätsgrad, der anhand einer sogenannten Gliedertaxe ermittelt wird. In Kombination mit der vereinbarten Progression kann daraus eine deutlich höhere Leistung entstehen als die ursprüngliche Invaliditätssumme. Beim UnfallSchutz des Münchener Verein können Vermittler und Kunden aus verschiedenen Gliedertaxen genau den individuellen Schutz bauen, den der Kunde wünscht.

Für Vermittler ergibt sich daraus ein klarer Beratungsansatz: Die Unfallversicherung ist kein Ersatz für eine Arbeitskraftabsicherung, sondern ein ergänzender Baustein.

Kapitalleistung statt Einkommensersatz

Der funktionale Kern der privaten Unfallversicherung liegt in der Kapitalleistung bei Invalidität.

Diese Leistung wird fällig, wenn nach einem Unfall eine dauerhafte körperliche oder geistige Beeinträchtigung zurückbleibt. Die Höhe hängt von drei Faktoren ab:

  • vereinbarte Invaliditätssumme
  • festgestellter Invaliditätsgrad
  • gewählte Progression

Gerade bei schweren Verletzungen kann eine hohe Progression die Leistung deutlich erhöhen. Beispiel: Bei einer Grundsumme von 100.000 Euro kann eine Progression dazu führen, dass bei Vollinvalidität im UnfallSchutz des Münchener Verein bis zu 500.000 Euro ausgezahlt werden.

Das Geld steht den Versicherten frei zur Verfügung. Typische Verwendungen sind:

  • behindertengerechter Umbau von Wohnung oder Haus
  • Anschaffung eines barrierefreien Fahrzeugs
  • Finanzierung zusätzlicher Therapien
  • Ausgleich beruflicher Einschränkungen

Die Unfallversicherung wirkt damit vor allem als Liquiditätsinstrument, das kurzfristige Anpassungen ermöglicht.

Mehr als Geld: Unterstützung im Alltag

Der Münchener Verein bietet mit dem UnfallSchutz Premium eine Absicherung, die eindrucksvoll die Aufgabe und Bestimmung der neuen Unfallversicherung zeigt: Damit verschiebt sich die Rolle der Unfallversicherung zunehmend vom reinen Versicherungsprodukt hin zu einem Begleiter in einer belastenden Lebenssituation, die jeden jederzeit treffen kann. Folgende Leistungsmerkmale untermauern unter anderem diese Position:

  • Reha-Management: Dazu gehören die persönliche Betreuung durch einen Reha-Manager, die Einholung einer ärztlichen Zweitmeinung sowie die medizinische Beratung, Organisation und Vermittlung ambulanter und stationärer Rehabilitationsmaßnahmen. Ergänzt wird dies durch gezielte Beratung zur beruflichen Wiedereingliederung und weitere individuelle Hilfsleistungen.
  • Erweiterte Assistance-Leistungen: Erfahrene Experten sorgen dafür, dass nach einem Unfall wichtige Hilfe im häuslichen und persönlichen Bereich bereitsteht. Dazu zählen ein Menüservice, die Erledigung von Besorgungen und Einkäufen sowie die Reinigung der Wohnung. Auch Fahrten zu Arztterminen, Behördengängen oder zur Krankengymnastik werden organisiert. Ergänzend unterstützt ein gezieltes Bewegungs- und Alltagstraining die schnelle Genesung.
  • Zahlreiche Leistungsauslösergründe auch über den klassischen Unfallbegriff hinaus: Auch Vergiftungen, bestimmte Infektionen, Bänderrisse und extreme Witterungseinflüsse können zu Leistungen führen.
  • Krankenhausbesuch im Ausland: Kostenübernahme für die Anreise einer nahestehenden Person.
  • Erhöhte Leistung bei Kinderbetreuung: zusätzliche finanzielle Unterstützung, wenn Kinder betreut werden müssen.

Der Schlüssel liegt in der richtigen Positionierung

Die größte Herausforderung im Vertrieb der privaten Unfallversicherung liegt weniger im Produkt selbst als in seiner fachlich korrekten Einordnung innerhalb der gesamten Absicherungsstrategie eines Kunden.

Problematisch wird es immer dann, wenn die Unfallversicherung als Ersatz für „wichtigere“ Absicherungen dargestellt wird. Sie kann weder eine Berufsunfähigkeitsversicherung noch eine umfassende Krankenabsicherung ersetzen. Wer sie so positioniert, schafft falsche Erwartungen und riskiert im Leistungsfall Enttäuschungen.

In einer strukturierten Beratung zum UnfallSchutz sollte deshalb eine klare Priorisierung erkennbar sein:

  1. Absicherung der Arbeitskraft: beispielsweise über eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder vergleichbare Konzepte
  2. Krankenversicherung: als Grundlage für die medizinische Versorgung
  3. Private Unfallversicherung: steht für eine ergänzende Risikoabsicherung

In dieser Systematik wird die Funktion der Unfallversicherung klar: Sie ist ein Instrument zur finanziellen Bewältigung der unmittelbaren Folgen eines Unfalls. Kapitalleistungen oder Renten können beispielsweise für Umbauten, zusätzliche Therapien, Mobilitätshilfen oder organisatorische Unterstützung im Alltag eingesetzt werden. Gerade weil sie eine andere Funktion erfüllt als klassische Arbeitskraftabsicherung, kann die Unfallversicherung in bestimmten Lebenssituationen eine sinnvolle Ergänzung darstellen.

Typische Zielgruppen sind etwa:

  • junge Menschen, die noch keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen haben oder deren Budget dafür zunächst nicht ausreicht
  • Personen mit aktiven Freizeitrisiken, etwa durch Sport oder handwerkliche Tätigkeiten
  • Familien mit Kindern, bei denen Freizeit- und Haushaltsunfälle statistisch häufig auftreten
  • Selbstständige, die oft nur eingeschränkt in gesetzliche Sicherungssysteme eingebunden sind

Für diese Kundengruppen kann eine private Unfallversicherung einen wichtigen Beitrag zur finanziellen Stabilität nach einem Unfall leisten. Sie ersetzt keine existenzielle Absicherung, sondern sie ergänzt sie.

Genau diese klare Rollenverteilung sollte im Beratungsgespräch im Mittelpunkt stehen.

Proaktiv in die Beratung

Für Vermittler bedeutet das: Der Schlüssel zum erfolgreichen Umgang mit diesem Thema liegt weniger im Produktverkauf als in einer klaren Beratungsstruktur. Drei Ansätze bieten sich hierfür an:

Die Unfallversicherung konsequent als Ergänzung positionieren
Im Beratungsgespräch sollte die Unfallversicherung immer in den Kontext der gesamten Absicherungsstrategie gestellt werden. Vermittler können zunächst die Absicherung der Arbeitskraft und die Krankenversicherung einordnen und anschließend zeigen, welche Lücken bei Unfallfolgen bleiben können: Das können kurzfristige Umbaukosten, zusätzliche Therapien oder organisatorische Unterstützung im Alltag sein. Wird der UnfallSchutz vom Münchener Verein klar als ergänzender Baustein erklärt, steigt das Verständnis beim Kunden deutlich und das Produkt wird eingebettet als ein wichtiger Baustein in eine umfassende und ganzheitliche Beratung.

Zielgruppen gezielt identifizieren
Für bestimmte Zielgruppen ist der UnfallSchutz vom Münchener Verein besonders relevant. Vermittler sollten daher aktiv nach Kunden suchen, bei denen ein Unfall spürbare finanzielle oder organisatorische Folgen hätte. Nehmen wir sportlich aktive Menschen wie Skifahrer oder Wanderer. Unfälle können langwierige und dramatische Folgen haben: von der Bergung bis zu einer langwierigen Reha. In solchen Fällen lässt sich der Nutzen des Unfallschutzes mit den Leistungsmerkmalen der Unfallversicherung vom Münchener Verein sehr anschaulich erklären.

Unfallfolgen konkret und lebensnah erklären
Viele Kunden unterschätzen die möglichen finanziellen Folgen eines Unfalls. Vermittler können hier mit realistischen Beispielen arbeiten: Umbau der Wohnung, Anschaffung eines behindertengerechten Fahrzeugs, zusätzliche Therapien oder Hilfe im Alltag. Wenn Kunden verstehen, dass die Unfallversicherung primär Liquidität und Unterstützung in einer Ausnahmesituation bereitstellt, wird ihre Funktion als praktischer Baustein der Vorsorge deutlich.

Wer die Unfallversicherung bewusst als ergänzenden Baustein positioniert, typische Missverständnisse im Kundengespräch aufklärt und gezielt passende Zielgruppen anspricht, kann ihren Nutzen transparent und nachvollziehbar vermitteln. Statt Angstargumenten geht es dabei um Einordnung: Welche Risiken sind bereits abgesichert, welche Lücken bleiben und wo kann der moderne UnfallSchutz des Münchener Verein sinnvoll ansetzen? Vermittler, die diese Logik in ihre Beratung integrieren, schaffen Orientierung für ihre Kunden und heben gleichzeitig ein Thema, das im Markt häufig unterschätzt wird, auf ein fachlich solides Fundament.

Titelbild:peopleimages.com/adobestock.com

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