Münchener Verein Versicherungsgruppe

Engpass im Gesundheitsmarkt

Wer sich als Versicherungsmakler oder Vertreter heute mit betrieblicher Krankenversicherung beschäftigt, stößt schnell auf ein bekanntes Muster: Gespräche drehen sich um Budgets, Erstattungshöhen, Prozentzahlen und Beitragslogiken. Nachvollziehbar, fachlich einwandfrei, aber oft erstaunlich wirkungslos. Denn viele Arbeitgeber reagieren ähnlich mit Aussagen wie: „Unsere Mitarbeiter sind doch gesetzlich gut versorgt.“

Das stimmt natürlich. Die Aussage ist absolut richtig. Und sie ist trotzdem nicht das Ende des Gesprächs – sondern der Neustart des Gesprächs und der Beratung aus einer anderen Perspektive.

Der Gesundheitsmarkt hat kein Leistungsproblem

Die medizinische Versorgung in Deutschland ist leistungsfähig: Diagnostik, Therapie, Medikamente und Behandlungsverfahren sind grundsätzlich vorhanden. Und das gilt auch für das gesetzliche System. Was jedoch zunehmend zum Engpass wird, ist etwas anderes: der Zugang zu den richtigen Behandlern zur richtigen Zeit. Lange Wartezeiten auf Facharzttermine sind kein Randphänomen mehr. Nach einer Umfrage des GKV-Spitzenverbandes warten 25 Prozent der Patienten länger als 30 Tage auf einen Termin in der Facharztpraxis. 31 Prozent der 2024 Befragten bewerten diese Wartezeiten als zu lang oder sogar viel zu lang. Zudem geben im 5-Jahresvergleich 43 Prozent an, dass sich die Wartezeiten bei Fach- und Hausarztpraxen verschlechtert haben. Wartezeiten und ein erschwerter bis unmöglicher Zugang zum Arzt gehören für viele Versicherte zum Alltag. Und sie sind mehr als nur ein organisatorisches Ärgernis.

Wartezeit belastet Patienten und Arbeitgeber

Aus fachlicher Sicht ist Wartezeit häufig eine Phase der Unklarheit:

  • Symptome sind vorhanden, aber nicht eingeordnet
  • Belastungen werden geschont statt abgeklärt
  • Entscheidungen über eine notwendige oder sinnvolle Therapie werden vertagt
  • Unsicherheit bleibt bestehen

Diese Unsicherheit wirkt sich nicht nur medizinisch aus, sondern auch psychisch und beruflich. Menschen arbeiten vorsichtiger, langsamer, mit angezogener Handbremse. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Sorge, etwas zu verschlimmern. Arbeitgeber werden nicht nur durch die Krankheit selbst belastet, sondern durch verzögerte Abklärung.

Die Kassen selbst ermöglichen über den Terminservice, Haus- und Facharzttermine zu buchen. Um das ganze Spektrum der Behandler und damit auch besonders begehrte Termine bei Orthopäden oder Hautärzten buchen zu können, benötigen Patienten einen Vermittlungscode vom Hausarzt. Die Verantwortung und das Terminmanagement liegen beim Versicherten. In einer gesundheitlich belastenden Situation ist das eine zusätzliche Herausforderung.

Der Facharztservice: Organisation statt Therapie

Genau an dieser Stelle setzt der Facharztservice innerhalb der bKV GemeinsamGesund des Münchener Verein an: Der Service ersetzt keine medizinische Behandlung und greift nicht in Therapieentscheidungen ein. Er organisiert den Weg dorthin. Das sind die konkreten Leistungen:

  • Der Service ist 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr erreichbar.
  • Er bietet eine Kurzanamnese bei Beschwerden und
  • recherchiert die infrage kommenden Ärzte.
  • Der Facharztservice übernimmt die Terminvereinbarung, eine mögliche Terminvorverlegung, und übermittelt den Versicherten das Terminierungsergebnis.
  • Es erfolgt eine Beratung zur Vorbereitung auf den Termin.

Patient und Arbeitgeber erhalten hier einen klar greifbaren Mehrwert: Zeitgewinn und Klarheit.

Warum der Facharztservice ein betriebswirtschaftlicher Faktor ist

Für Arbeitgeber bedeutet der Facharztservice aber nicht nur Zeitgewinn und Klarheit: Er ist ein realer Kosten- und Produktivitätsfaktor.

Lange Unsicherheitsphasen führen zu:

  • verlängerten Ausfallzeiten
  • reduzierter Leistungsfähigkeit
  • innerer Distanz zum Arbeitsplatz
  • Frustration und Demotivation

Schneller Zugang bedeutet:

  • schnellere Diagnose
  • frühere Entscheidung
  • gezieltere Behandlung
  • frühere Rückkehr in den normalen Arbeitsmodus

Der Facharztservice wirkt damit nicht spektakulär, aber effektiv. Er verkürzt Phasen, in denen Mitarbeitende „irgendwie funktionieren“, ohne wirklich einsatzfähig zu sein. Die Kostenübernahme für eine Brille mag für Arbeitnehmer attraktiv wirken, der Facharztservice aber ist wirtschaftlich für den Arbeitgeber ein echtes Plus.

Hier entscheidet sich der Abschluss

Im bKV-Gespräch taucht dieser eine Satz fast zwangsläufig auf: „Unsere Mitarbeiter sind doch gut gesetzlich versichert”. Das ist seitens des Unternehmers oder Entscheiders kein Einwand gegen die bKV – sondern Ausdruck einer verkürzten Betrachtung.

Die entscheidende Differenzierung lautet:

Die GKV stellt Leistungen bereit.
Die bKV organisiert Zugang.

Diese Unterscheidung verändert die Gesprächsebene für den Vermittler mit dem Entscheider. Plötzlich geht es nicht mehr um Erstattungstabellen, sondern um Unsicherheit, Zeitverlust und Produktivität.

Weitere typische Aussagen lassen sich sachlich einordnen:

  • „Termine können unsere Mitarbeiter selbst machen.“
    Richtig – aber Organisation kostet Energie, genau dann, wenn sie bei erkrankten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fehlt.
  • „Gesundheit ist Privatsache.“
    Die Behandlung ja. Die betrieblichen Auswirkungen von Wartezeiten nicht.
  • „Dafür gibt es doch Hausärzte.“
    Der Hausarzt ist oft der Startpunkt einer Wartekette, nicht deren Ende.
  • „Unsere Mitarbeiter sind selten krank.“
    Umso wichtiger ist frühe Abklärung bei Beschwerden, damit es so bleibt.
  • „Das lohnt sich nur für große Unternehmen.“
    Gerade in kleinen Teams wirken Unsicherheitsphasen besonders stark.

Diese Argumente sind keine Einwände gegen die bKV – sie beschreiben genau das Problem, das sie lösen soll.

Dieser Ansatz verändert den bKV-Vertrieb

Wer bKV ausschließlich über Leistungen verkauft, landet schnell in Preis- und Budgetdiskussionen. Wer sie über Zugang, Klarheit und betriebswirtschaftliche Erwägungen positioniert, spricht über unternehmerische Realität. Der Facharztservice eignet sich dabei besonders als Einstieg:

  • leicht erklärbar
  • unabhängig von der Budgethöhe
  • emotional nachvollziehbar
  • fachlich sauber

Der Facharztservice öffnet das Gespräch. Die GemeinsamGesund-Lösungen vom Münchener Verein schließen es.

Titelbild © Blvdone/stock.adobe.com

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